Tipps zum Abnehmen ohne Hunger

Abnehmen ohne Hunger

9 Tipps, die Fressattacken und Heißhunger stoppen

Es kommt meist plötzlich und ohne Ankündigung: dieses unbändige Bedürfnis, sofort etwas essen zu müssen. Man ist bei der Arbeit, zu Besuch bei Freunden oder einfach auf dem heimischen Sofa und sehnt sich nicht nur nach einer, sondern am besten gleich nach zwei Tafeln Schokolade. Solche Heißhungerattacken sind meist erbarmungslos. In diesen Momenten würde man schon mal den eigenen Partner gegen eine Tüte Chips oder eine Portion Schoko-Pudding eintauschen.

Insbesondere im Zuge einer einseitigen Diät oder in stressigen Lebensphasen treten solche Hunger-Schübe vermehrt auf. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, mit denen Du Fressattacken künftig ein Schnippchen schlägst!

  1. Keine Mahlzeit ausfallen lassen: Wer den ganzen Tag nichts oder nur wenig isst, riskiert am Abend Heißhungerattacken. Iss daher regelmäßig und achte insbesondere darauf, vollwertige Mahlzeiten, statt Snacks zu verzehren. Koste vor allem das Frühstück richtig aus: mit Müsli, Obst und Vollkornprodukten!
  2. Das Essen genießen: Das Sättigungsgefühl setzt erst nach ca. 20 Minuten ein. Wer hastig isst, bemerkt daher nicht, dass der Magen längst voll ist. Der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe, sodass Übermengen an Insulin ausgeschüttet werden. Dies wiederrum führt zu einem schnellen Abbau des Zuckers aus dem Blut – womit eine weitere Heißhungerattacke vorprogrammiert ist.
  3. Genug schlafen: Wenn Du nachts mindestens sieben Stunden schläfst, dann bist Du nicht nur ausgeruht für den Tag, sondern auch tagsüber weniger hungrig. Bei zu wenig Schlaf wird nämlich die Produktion des Sättigungshormons Leptin gesenkt, was Heißhungerattacken begünstigen kann.
  4. Nicht hungern! Solltest Du tatsächlich einen körperlichen Hunger verspüren, höre auch auf Deinen Körper! Greife statt zu Schokolade, Eis und Chips aber lieber zu einer Portion Obst, Gemüse oder Nüssen.
  5. Genug trinken: Wenn wirklich nur Appetit und kein Hunger die Ursache für die Heißhungerattacke ist, dann kann es helfen, warmes Wasser zu trinken. Generell sollte man über den Tag verteilt schon ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen haben, um den Gelüsten vorzubeugen. Ungesüßte Tees oder Gemüsebrühe können den Appetit im Zaum halten.
  6. Ursachen erkennen: Oftmals entstehen Fressattacken nicht aus Hunger, sondern aus Langeweile oder bestimmten Gefühlslagen heraus. Bevor man also den Süßigkeiten-Vorrat plündert, sollte man in sich hineinhorchen und schauen, ob man wirklich hungrig ist. Wenn die Gelüste nur aus Unzufriedenheit entstehen, dann sollte man vorbeugen und sich ein anderes Ventil zum Frustabbau suchen. Spaziergänge können dabei helfen, den Kopf frei zu kriegen.
  7. Den Gelüsten nachgehen: Gelegentlich kann es auch helfen, den Gelüsten einfach nachzugehen und sich eine kleine Ausnahme zu gönnen. Wenn Du genüsslich ein paar Stücke Schokolade isst, dann wird das Verlangen danach anschließend gar nicht mehr so groß sein.
  8. Den Heißhunger einfach „wegdrücken“: Probiere das einmal aus: Drücke 20 Sekunden mit dem Zeigefinger auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe. Heilpraktikern zufolge stimuliert der Reiz das Appetitzentrum im Gehirn und zügelt so die Essenslust.
  9. Stress vermeiden: Wer zum Stress-Essen neigt, der sollte sich dieser Tatsache bewusst werden und für Ausgleich im Alltag sorgen. Statt mit einer Tüte Chips auf der Couch zu liegen, könntest Du zum Beispiel zur Entspannung ein gutes Buch lesen oder eine Runde laufen gehen. Zum einen schaffen solche Hobbys einen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Zum anderen entsteht auf diese Weise Ablenkung, so dass man erst gar nicht auf die Idee kommt, sich nach Süßigkeiten zu sehnen. Sollte sich der Heißhunger doch einstellen, liefert dir diese Nervennahrung eine gute Alternative zu den ungesunden Snacks. Hier findest du weitere Tipps, wie du Stress besser bewältigen kannst.