CO2-Fußabdruck-Index für Ernährung 2018

Analyse ermittelt jährliche CO2-Emissionen in 130 Ländern und veranschaulicht, wie viel CO2 die Bevölkerung durch eine vegane Ernährung einsparen könnte

  • In Argentinien ist der CO2-Ausstoß, der durch tierische Produkte verursacht wird, mit 305,81 kg pro Jahr am höchsten. Dies bedeutet, dass die argentinische Bevölkerung durch eine Umstellung von tierischer auf pflanzliche Ernährung den größten Einfluss auf die Umwelt ausüben kann.
  • Durch den hohen Konsum von Schweinefleisch ist Oberösterreich die österreichische Region mit den höchsten jährlichen CO2-Emissionen, die über vier Milliarden CO2 pro Kilogramm produzierte Nahrung betragen.
  • Österreich landet im internationalen Ranking auf dem 27. Platz mit einem durchschnittlichen, jährlichen CO2-Ausstoß von 168,01 kg pro Person, die durch tierische Produkte verursacht werden, und Emissionen von 8,77 kg, die durch nicht-tierische Produkte verursacht werden.

 

Berlin, Deutschland, 8. Mai 2018. Der Anbieter von intelligenter Ernährung nu3 hat zwei Analysen veröffentlicht, die die durch Ernährung verursachten CO2-Emissionen analysieren. Die erste Analyse ermittelt CO2-Emissionen in 130 Ländern auf Basis von Ernährungsgewohnheiten, während die zweite Analyse die Folgen der Lebensmittelproduktion in Österreich untersucht. Indem verschiedene Ernährungsgewohnheiten und die dadurch verursachten CO2-Emissionen miteinander verglichen werden und eine nähere Betrachtung des CO2-Fußabdrucks der Lebensmittelindustrie möglich wird, möchte nu3 zur öffentlichen Debatte über die Auswirkungen unserer Essgewohnheiten auf die Umwelt beitragen. In der ersten Analyse wird veranschaulicht, welche Länder ihren CO2-Fußabdruck durch eine vermehrt pflanzliche Ernährungsweise erheblich reduzieren könnten und welche Lebensmittel die höchsten Emissionen verursachen. Die zweite Analyse untersucht die Österreicher Lebensmittelindustrie und veranschaulicht, in welchen Regionen Österreichs die höchsten CO2-Emissionen verursacht werden.

Auf der Basis von Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) werden in der internationalen Analyse Kennzahlen der einzelnen Länder zu den folgenden Themen analysiert:

  • Die zum Verzehr bestimmten Mengen von elf verschiedenen Lebensmitteln. Dies beinhaltet sieben tierische Produkte, wie z.B. Rindfleisch, Geflügel und Milch & Käse und vier nicht-tierische Produkte, wie z.B. Sojabohnen und Nüsse (inklusive Erdnussbutter).
  • Die jährlichen CO2-Emissionen der verschiedenen Lebensmittel pro Person.
  • Der jährliche Unterschied zwischen der Menge CO2, die durch ein Kilogramm tierische Erzeugnisse verursacht wird, und der Menge, die durch ein Kilogramm nicht-tierische Produkte entsteht. Dieser Wert veranschaulicht, um wie viele Kilogramm CO2 eine Einzelperson ihren CO2-Fußabdruck reduzieren könnte, wenn sie sich pflanzlich statt tierisch ernähren würde.

In der weiterführenden Analyse für Österreich wurden die Produktionsdaten von Fisch, Schweinefleisch, Geflügel, Rindfleisch, Lamm- und Ziegenfleisch, Eiern, Milch, Weizen und Sojabohnen untersucht. Anhand dieser Analyse wurde der jährliche CO2-Ausstoß pro Kilogramm produzierte Nahrung berechnet. Die Daten unterscheiden zwischen neun Österreicher Regionen, um die verschiedenen Produktionsniveaus zu veranschaulichen. Die endgültigen Resultate sind in absteigender Reihenfolge sortiert, beginnend mit der Region mit den höchsten CO2-Emissionen.

„Immer mehr Menschen ernähren sich vegan – eine Tatsache, die sich auch im Umsatz unserer veganen Produkte widerspiegelt, der sich im letzten Jahr verdoppelt hat. Die Analyse zeigt, wie drastisch wir unseren CO2-Fußabdruck durch eine veränderte Ernährungsweise reduzieren könnten und es wird deutlich, dass wir die Vorteile pflanzlicher Ernährung sowohl für unsere Gesundheit als auch für unseren Planeten nicht länger ignorieren können“, sagt Robert Sünderhauf, Geschäftsführer von nu3. „Für diejenigen, denen der völlige Verzicht auf Fleisch und Fisch schwer fällt, bietet die Analyse einige leichter zu meisternde Alternativen. Beispielsweise sind Fisch und Geflügel nicht nur gesünder, sondern verursachen zudem deutlich weniger CO2 als rotes Fleisch, wie Lamm oder Rind.  Eier verursachen erheblich weniger CO2-Emissionen als Milchprodukte. Alle Ergebnisse der Analyse fallen ausnahmslos zu Gunsten einer pflanzlichen Ernährungsweise aus, die falls nötig mit fettärmeren tierischen Proteinen ergänzt werden kann und so nicht nur unserer Gesundheit sondern auch der Umwelt zugute kommt.“

Die vollständigen Ergebnisse beider Analysen können Sie hier eingesehen: https://www.nu3.at/c/co2-fussabdruck-index-fuer-ernaehrung-2018/

Über nu3

Das Berliner Start-up nu3 steht für intelligente Ernährung, die sich im Alltag einfach umsetzen lässt. Die gemeinsame Vision: mit gesunden und innovativen Produkten von höchster Qualität zu einem gesunden, fitten und glücklichen Leben. Zum Sortiment von nu3 zählen neben Naturkostprodukten wie Superfoods auch Low Carb Produkte und Sportnahrung sowie Gesundheitsprodukte. Das Unternehmen wurde 2011 von Dr. Robert Sünderhauf und Kassian Ortner gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 100 MitarbeiterInnen.

 

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