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Versteckten Zucker erkennen mit nu3

Zuckerfallen

Wir verraten dir, wo du versteckten Zucker finden kannst!

Jeder weiß, dass eine Tafel Schokolade oder ein Stück Torte nicht gerade mit Zucker geizen. Denn der steckt ja bekanntlich in so allerhand Süßem drin. Deshalb lieber zum fettarmen Fruchtjoghurt oder zum kernigen Müsli-Riegel greifen? Zapp – schon schlägt sie zu, die Zuckerfalle!

Dass es versteckte Zucker in Lebensmitteln gibt, ist vielen Menschen inzwischen bekannt. Doch wer hätte gedacht, dass ein einziger Müsli-Riegel umgerechnet drei Stücke Würfelzucker enthält, ein Becher Fruchtjoghurt (150 Gramm) sogar sechs Stücke (Zum Vergleich: 150 ml Cola enthalten ebenso viel!) und 100 Gramm fertiger Rotkohl aus dem Glas sage und schreibe 12 Stücke? Wir zeigen Ihnen, wo sich die größten Zuckerfallen verstecken, was es beim Einkauf zu beachten gilt und welche Produkte versteckten Zucker enthalten!

Zuckerfallen beim Einkaufen erkennen

Zuckerfallen beim Einkauf

Große und kleine Zuckerfallen lauern nahezu überall. Dass man sie nicht sofort erkennt, ist vor allem ihren zahlreichen Decknamen geschuldet: Saccharose, Glucose, Fructose, Dextrose, Maltose, Lactose – doch fällt Ihnen etwas auf? Sie alle schmücken sich mit der Endung -ose. Die kann deshalb beim Blick auf die Zutatenliste eine erste Hilfestellung sein, um die unliebsame Kalorienbombe in Lebensmitteln ausfindig zu machen.

Um auch die Menge des im Lebensmittel enthaltenen Zuckers besser einschätzen zu können, dient als weitere kleine Orientierungshilfe die Reihenfolge der aufgelisteten Zutaten. Hier gilt: Je weiter vorne eine Zutat in den Nährstoffangaben rangiert, desto höher ist ihr Gehalt im Produkt.

Die Lebensmittelindustrie lockt häufig mit Produktaufschriften wie „weniger süß“ oder „reduzierter Zuckergehalt“. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Der Begriff „weniger süß“ unterliegt nämlich keinen gesetzlichen Richtwerten, die festlegen würden, wie viel weniger süß „weniger süß“ denn tatsächlich ist. So ist diese Art von Produkt-Bezeichnung äußerst schwammig und wenig aussagekräftig.

Geschmacklich betrachtet, mag die entsprechende Kennzeichnung vielleicht zutreffen, da die so beworbenen Produkte für gewöhnlich Oligofructose oder Glucose (Traubenzucker) enthalten, und die werden auf der Zunge tatsächlich als weniger süß wahrgenommen. Doch dass sie deshalb weniger Kalorien enthielten oder gar gesünder wären, ist ein Trugschluss.

Bei Aufschriften wie „reduzierter Zuckergehalt“ oder „reduzierter Zucker“ sieht es auf den ersten Blick etwas besser aus: Hier werden im Vergleich zu einem Lebensmittel mit nicht reduziertem Zuckergehalt immerhin 30 % an Zucker eingespart. Zulässig ist die Bezeichnung aber nur dann, wenn der zuckerreduzierte Artikel gegenüber dem Vergleichsprodukt denselben oder einen niedrigeren Energiegehalt vorzuweisen hat.

Der Haken: extrem zuckerhaltige Produkte, wie z.B. so manche Cerealien und Frühstücksflocken, bestehen insgesamt zu mehr als 40 % aus Zucker, sodass eine Ersparnis von rund einem Drittel des Zuckergehalts letztlich nur den sprichwörtlichen Tropfen auf dem heißen Stein bedeutet. Unterm Strich bleibt selbst der reduzierte Zuckergehalt oft außerordentlich hoch.

Lebensmittel mit verstecktem Zucker

Zuckeralternativen bei nu3:

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